Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Repression als Hilfe
Fragen zur Einrichtung und Aufnahme usw.
Zitat aus :"Zur symbolischen und politischen Funktion des Drogenkonsums"
vorgelegt von
Diplom-Pädagoge
Walter Seubert
aus Berlin
Fakultät I – Geisteswissenschaften
der Technischen Universität Berlin
zur Erlangung des akademischen Grades
Doktor der Philosophie
- Dr. phil. -
genehmigte Dissertation
Berlin 2005
"Repression als Hilfe
Unter dem Aspekt der Hilfestellung werden
offensiv Einschränkungen folgender Art den Betroffenen auferlegt:
- Einschränkung des Verfügungsrechts über Eigentum
- Kontrolle über finanzielle Mittel
- Beschränkung der freien Wahl der Ausbildung
- Arbeitsverpflichtung
- Kontaktsperre
- Zensur von Post und Telefon
- Einschränkung von Hörfunk und Fernsehen
- Einschränkung der persönlichen Bewegungsfreiheit
- Weitgehender Verlust des Aufenthaltsbestimmungsrechts
- Einschränkung des Selbstbestimmungsrechts (Partnerwahl)
- Einschränkung der Sexualität
- Einschränkung der Intim- und Privatsphäre
Diejenigen, die in die stationäre "Langzeittherapie" aufgenommen werden, tauschen die
Drogenabhängigkeit gegen die totale Abhängigkeit von der Institution ein. Einige
Therapieeinrichtungen verlangen Freiwilligkeitserklärungen (Therapievertrag), in der die
Klienten der Einschränkung der Grundrechte zustimmen."
Wie und in welcher Form handhaben Sie Ihre Hilfe, Handhaben Sie diese Punkte, wenns geht mit Begründungen, die auch einleuchtent, haltbar sind. Nicht nur "es hat sich als das Beste herausgestellt "oder ähnlich
Wie sieht Ihr "Vertrag" aus den man nach 14 Tagen abschließt ?
Wie passt das mit Ihrer Formulierung ?
Zitat aus der Wikipedia :
"Dieser Ansatz der Selbsthilfe von Menschen mit Suchtproblemen geht davon aus, dass die Betroffenen selbstverantwortlich und im Stande sind, sich die notwendigen Fähigkeiten und Kenntnisse anzueignen, um ein nüchternes und zufriedenes Leben zu führen.",
Bzw.:
In willkommen im leben.
"Du willst dein Leben ändern und deine Geschicke in eigene Hände nehmen ?"
warum beantragen Sie dann alles, überlassen dem Hilfe Suchenden keine eigeninsziative und geben nur Unterstüzung, Hilfe.
In Suchtkrankheit sagen sie doch :
"Du bist in der lage dich zu entscheiden"
Gilt dieser Satz bei Ihnen nur für die Suchtmittel, Drogen, Alkohol, alles andere wird einem Abgenommen.
wobei die Betonung doch auf "Selbstverantwortung" liegt und diese jedoch in eigentlich unwesendlichen Dingen einem entzogen wird.
Gibt es "Bilanzen"* , vergleiche mit änlichen Gruppen oder Einrichtungen.
Bilanz*
Ich meine zum Beispiel Altersstrucktur, Verhältnis Frauen, Männer, Kinder; Durchschnittliche Aufenthaltsdauer, Verweildauer im Verhältnis zum Alter, Geschlecht usw.. Bzw. Erfolgsdaten, nicht nur ein, zwei Personnen, die in der "Käseglocke" leben.Welches ist der Haupt Pesonenkreis, Abhängig Krank von ..... Mehrfachsüchtig usw.
Hilfesuchende werden jederzeit aufgenommen usw. wird zum Teil beschreiben . Doch wie sieht es dem Verlassen, Trennen von der Gemeinschaft aus, welche Hilfestellungen werden gegeben oder ist dies richtig, was ich höhrte, das einem das Verlassen des Hofes aus dieser Gemeinschaft so schwer wie möglich gemacht wird. So soll mann, wenn man den Entschluß zum Verlasssen getroffen hat, ohne Freunde oder Bekannte, Partner oder Familie zu Kontaktieren zu können einfach mit seinen Sachen, natürlich ohne Geld, das haben Sie ja bei der Aufnahme eingezogen, auf die Strasse ausgesetzt.
Dem wieder spricht zwar der hohe "Durchlauf" Ihres Hofes (deshalb Bilanz). Doch auch in diesem Forum sind ja auch nur ca 330 Leute gemeldet wobei auch da interesant, der Anteil an Ehemaligen wäre.
Das sind nur ein Teil derFragen, die ich in diesem Forum erwartet habe und natürlich derren Antworten.
Mfg Reinhard
ein Trocker Alkoholiker
Oha, tja... DonRon, dann antworte mal.
Das würd mich auch mal alles interessieren. :wink:
Vielleicht nur als Anmerkung von mir an Thommen:
ich war vor Sy. nicht mehr selbstbestimmt, bei Sy. nur zum Teil am Anfang und im Lauf der Zeit aber immer mehr. Und bin jetzt so selbstbestimmt wie es die Gesellschaft zuläßt. Ohne die Hilfe von den sogenannten stationären Selbsthilfeeinrichtungen (ich war nie in einer Therapie), wäre ich heute entweder tot, in der Klappse aber auf jeden Fall nicht in der Lage einem Job u.ä. nachzugehen.
Man kann m.E. nicht immer alles wissenschaftlich und wie in einer Abhandlung erklären.
Warum funktioniert AA? Objektiv gesehen, passiert da nicht viel für den einzelnen. Kein feedback zur eigenen Geschichte, nur im Kreis sitzen zu festen Zeiten und ein bißchen über sich reden. Bestenfalls am Anfang ein Sponsor, den man permanent anrufen kann.
Aber sehr viele werden und bleiben dadurch nüchtern. Kann das irgendjemand in wissenschaftlich fundierte Worte fassen so das es einer versteht, der nicht dort war oder den Kontakt hat?
Deine zitierte Abhandlung hat auf jeden Fall Lücken in der Darstellung.
So einfach ist es nicht.
Aber, wie gesagt, ich bin gespannt auf die Antworten...
Gruss Jürgen
nüchterner Fixer, Pillenfresser und Säufer
Ich bin mir nicht sicher, ob das wirkliche "Fragen" sind, oder nur der Versuch provokativ eine Diskussion anzustoßen. Für einen Süchtigen sind all diese Punkte primär völlig unwichtig.
Natürlich wird irgendwann der Auszug aus Fleckenbühl oder eben auch Synanon ein Thema, aber zunächst interessiert das - mit Verlaub - keine Sau. Ich denke aber, gerade beim Thema Auszug hat man in den letzten beiden Jahrzehnten einiges gelernt. Das war früher sicher ein Problem.
Abgesehen davon, lieber Thommen, ist es immer schwierig, sich in der Gesellschaft zu behaupten, das habe ich nicht nur nach meinem Abgang bei Synanon gespürt. Allerdings war es mir zum Zeitpunkt der AUfnahme, wie Jürgen auch schon sagte, praktisch unmöglich, mich in irgendeiner Form wo auch immer zu Behaupten.
Aufenthaltsbestimmungsrecht, bei aller Liebe, über sowas habe ich bestimmt nicht nachgedacht. Zuletzt war der von mir selbstbestimmte Aufenthaltsort ein Gebüsch oder bei Regen eine Telefonzelle. Auch all die anderen Punkte entlocken mir bei Rückbetrachtung auf meine damalige Situation nur ein müdes Lächeln. Ich hab das alles freiwillig gern aufgegeben (für eine gewisse Zeit), denn so hatte ich eine echte Chance, den ganzen Dreck hinter mich zu bringen. Und, was soll ich dir sagen, bis heute hat es geklappt. Ich danke meinem Schicksal, dass mir damals nicht der Diplom-Pädagoge Walter Seubert über den Weg gelaufen ist. :roll:
Ich danke meinem Schicksal, dass mir damals nicht der Diplom-Pädagoge Walter Seubert über den Weg gelaufen ist. :roll:
Der ist gut....
Therapiekong
23.11.2006, 18:47
Das sind nur ein Teil derFragen, die ich in diesem Forum erwartet habe und natürlich derren Antworten.
Ja ja Erwartungen werden hin und wieder enttäuscht, aber dafür habe wir ja die Philosophen :lol: :lol: :lol:
@Thommen
Guten Abend: Exakt diesen von Dir aufgelisteten repressiven Inhalten verdanke ich seit zwanzig Jahren meine Nüchternheit, genau die waren damals, zumindest anfänglich, die primären Eckdaten als ich knapp sieben Jahre bei Sy war - freiwillig versteht sich!
@Jürgen, @Averell
Im übrigen hatte ich heute gerade mal wieder ca. 5 Stunden das Vergnügen, mit dem von Dir zitierten Herrn Dr. Seubert beruflich zu tun zu haben, - ein sehr schätzenswerter Kollege mit fundiertem Wissen, gesammelt in 30Jähriger Tätigkeit in der Suchthilfe, - aus meiner Sicht in der "Professionellen" Suchthilfe, zumindest in Berlin einer der klügsten Vertreter seiner Zunft. :roll: :lol:
Und die Fragen zu dem Hof, - tja Reinhard, da kann Dir sicher Ronald dezidiert Auskunft geben, zwar war ich ca. 1,5Jahre dort aber die Fragen zu Statistiken, wer wie was und wo,...ob die alle zu beantworten sind? Und wem nutzen sie, - Egal, die Hauptsache Du bist Trocker während Du den Beitrag geschrieben hast und das ist schließlich auch was wert, oder? :roll:
Zu Nick,Jürgen
Wie Du richtig schreibst waren es die Methoden die D i r vor 20 Jahren geholfen haben und Heute
gibt es keine neueren humanere Möglichkeiten, Erkenntnisse ? die nicht die Grundrechte des Menschen einschränken, aufheben ? Jeder Mensch ist doch anderns, macht seine eigenen Erfahrungen, sieht die Welt mit seinen Augen, aus seiner sicht und man sollte doch jeden Änderungen, Neuerungen die Du ja auch durchgemacht hast, aufgeschlossen sein.
Doch nur mit Stastistiken kann man Methoden vergleichen (natürlich müssen sie ähnliche Basis haben) oder kennst Du etwas anderes.
Schön das Du diesen Author, der Dissertation persönlich kennst, ich fand das Schriftstück bei meiner reschersche über Einschränkung von Freiheit, Grundrechten.
Reinhard
@Thommen
....meine Grundrechte?, also gerade die waren bei Sy nicht eine Stunde eingeschränkt,...im Gegenteil, die netten Leute dort haben damals dafür gesorgt das ich Grundrechte überhaupt wieder wahrnehmen konnte, im übrigen habe ich gerade das Gefühl die Diskussion ist etwas wirr und die 20te Auflage von irgendwas, was wir hier im Forum schon hatten....kann mich allerdings auch täuschen.
Ps: Außerdem hat Hr. Dr. Seubert und seine Dissertation mit SY oder FL ungefähr so viel zu tun wie ein Auto mit einem Pferd,...... so long
@Jürgen, das Avatar des Tages? Oder ist das etwa nicht neu? :wink:
>>....meine Grundrechte?,
Kennst Du sie überhaupt ,dafür wurden, werden Kriege geführt starben, sterben Menschen.
>>also gerade die waren bei Sy nicht eine Stunde eingeschränkt,...im
>>Gegenteil, die netten Leute dort haben damals dafür gesorgt das ich Grundrechte überhaupt >>wieder wahrnehmen konnte,
Es gab allso nicht die genannten Einschränkungen in den ersten 6 Monaten ?
Unter netten Meschen ob nas oder trocken habe ich selten etwas vermißt.
Sie fehlten Dir erst als Du sie nicht mehr hattest (nur <10 % Deiner Zeit bei Sy).
Ich erinnere mich auch meist nur an die schönen Stunden in der Vergagenheit, negatives wird verdrängt,
liegt glaube ich in der Natur des Menschen.
In Deiner 1. Antwort schriebst Du anders "erst diese Einschränkungen halfen Dir".
>>im übrigen habe ich gerade das Gefühl die Diskussion ist etwas wirr und die
>>20te Auflage von irgendwas, was wir hier im Forum schon hatten....
>>kann mich allerdings auch täuschen.
Kann sein, bin neu in diesem Forum. Gäbe es ein "FAQ's" wäre so manche Frage unnötig.
>>Ps: Außerdem hat Hr. Dr. Seubert und seine Dissertation mit SY oder FL ungefähr so viel zu tun
>>wie ein Auto mit einem Pferd,...... so long.
Habe ich nie behauptet, war auch nicht meine Absicht, habe die über 300 Seitige Abhandlung nicht komplett gelesen, nur die Zitate der Einschränkungen daraus entnommen und die Quelle angegeben.
Reinhard
Thommen, du soltest "zitieren" indem du den "Zitieren"-Button benutzt. So, wie du es jetzt gemacht hast, ist dein Text schwer zu lesen.
Ich verstehe nicht ganz, worauf du hinaus willst. Hilf mir bitte. Sind die Erfahrungen der Leute hier nicht mehr gültig, weil sie ein paar Jahre zurückliegen? Meinst du, man müsste das heute gänzlich anders machen? Ich kann das nicht gänzlich ausschließen, obwohl ich fast glauben würde, was mir Anfang der 90er geholfen hat, würde auch heute noch funktionieren. Ich hab aber auch nichts anderes ausprobiert. Warum liegt dir als trockener Alkoholiker soviel daran, die Dinge in Frage zu stellen? Ich würde es wirklich gern verstehen. Vielleicht hilft es mir ja, die Frage für mich zu beantworten, warum ich hier schreibe. Den größten Teil des Tages habe ich gut zu tun, vielleicht will ich nicht ganz vergessen, wo ich mal angefangen habe?
Guten Morgen,
.....kann auch sein sein das man mir jetzt noch Verklickern will das meine Wahrnehmung von SY im Zusammenhang mit meiner Person und meinem Aufenthalt dort falsch ist und ich das unter "Nettikette" dann entspannt abhaken soll,... Jungs, nehmt's mir bitte nicht Übel, aber ich weiß worauf das hinausläuft und werd' mich jetzt mal dezent aus diesem Thread verabschieden, ...ich schau dann ab und an mal rein, wie's so läuft.
Ach, Thommen, ...kleiner Tip,..links oben auf dieser Seite in der Befehlsleiste unter den beiden Wörtern - Suchthilfe Forum - zwischen Chat und suchen, - siehe FaQ :lol:
Moin Moin,
natürlich hat jeder das grundsätzliche Recht sich totzufixen oder totzusaufen.
Ebenso hat jeder das Recht zu genesen.
Und: Dem Wollenden geschieht kein Unrecht.
Wenn sich also jemand in eine "repressive" Behandlung begibt, ist das in Ordnung und der Träger ist raus.
Leuten die eine Gefahr für die Allgeminhait sind, müssen sogar die Grundrechte entzogen werden, falls erforderlich.
Herzlich
MaJa
Hallo Thommen,
In dieser ganzen Diskussion wird auch vergessen, warum die Leute freiwillig in so eine Einrichtung gehen. Die sind am Ende und zwar völlig.
Da geht es ja nicht darum in einen Ferienclub eine schöne Zeit zu verleben.
Komme ich heute in ein Krankenhaus, werde ich auch in einigen Rechten beschnitten. Allein um den Ablauf dort zu gewährleisten.
Und so ist es in den "Einrichtungen" natürlich auch.
Was meinst Du denn was für großartige Kontakte die meisten Süchtigen am Anfang ohne Kontaktsperre pflegen würden?
Da würden innerhalb kürzester Zeit Drogen im Haus sein.
Und es wird ja auch wieder Kontakt zur Familie usw. aufgenommen, aber nach einer für beiden Seiten gewissen Ruhezeit. Ich hab 1 Jahr gewartet mit den ersten Kontakten, nicht weil es mir vorgeschrieben worden ist, sondern weil ich es nicht früher wollte.
Vielleicht sind diese Methoden nicht für jeden etwas, ok, aber jeder kann freiwillig kommen und auch wieder gehen. Grundrechte einschränken wäre, denjenigen nicht rauslassen z.B., aber nicht was Du da beschreibst.
Wie kommt denn Dein Meinungsbild? Warst Du mal kurz da oder kennst jemanden, der das nicht so toll fand?
Gruss Jürgen
@Nick: Ja, neues Avatar, auch das Cyberleben ist Veränderung
Oha, tja... DonRon, dann antworte mal.
Das würd mich auch mal alles interessieren.
Einen Waldteufel werd ich tun. Der weiß doch schon alles und sucht nur nach Bestätigung seiner verqueren Ansichten. :evil:
Aber ich dank euch für die Stellungnahmen. Mehr und besser kann man dazu nichts sagen. :)
Gruss
...Im übrigen hatte ich heute gerade mal wieder ca. 5 Stunden das Vergnügen, mit dem von Dir zitierten Herrn Dr. Seubert beruflich zu tun zu haben, - ein sehr schätzenswerter Kollege mit fundiertem Wissen..
Mag sein, dass er nett und klug ist, aber ein schlimmer Ideologe der gerne anderen Ideologie unterschiebt und natürlich ein strammer Vertreter der Substitution und sicher auch der Originalstoffvergabe. Wundert mich nicht nachdem ich gelesen habe bei welchem Professor er war. Kappeler, mit dem haben wir schon - ich glaube anfang der 80er - uns im Berliner KO-Treffen gefetzt. Er vertrat dort mit die Position der Chaotentruppe der der Neuköllner Beratungsstellen in Sachen 35er. (kann man auch bei Seubert nachlesen, 1 zu 1 dieselbe Position) Eine Bande Shit rauchender Weltverbesserer vom Schlage des Herrn Thommen. Grüne aus der Fundieecke. Da gehörte noch ein Herr Marx dazu. Ingo nannte ihn damals treffenderweise die "hinkende Lüge."
Ich habe ein paar Seiten aus dieser Schrift gelesen, das macht mich etwas nervös und polemisch. Nichts für ungut. (Schon der Titel: Zur symbolischen und politischen Funktion des Drogenkonsums. :evil: Also ich habe Drogen genommen, weil sie wirkten und zwar nicht symbolisch)
Ach, Du kennst Hr. Thommen, - ich dachte das wäre ein Nickname, - na das ist ja ein Ding,...also ich verstehe den ganz einfach nicht, - gleichgültig aus welcher Ecke er kommt, - und zu dem Kollegen Seubert,...da hätte ich aber in SY nichts gelernt wenn ich mich zu Deinen Sätzen noch äußern würde, das habe ich eh oben schon getan - Schweigen bedeutet allerdings nicht das ich an der Stelle zustimme. Ich werde mich jetzt ins wohlverdiente Wochenende trollen und bis Montag den ganzen Suchtkrempel an der Garderobe abgeben. :roll:
Thommen ist mein Nick Name, ich kenne diesen "Ideologen" nicht ,
(Siehe wie ich diese "Fragen" fand)
"Nenne keinen weise, ehe er nicht bewiesen hat, dass er eine Sache von wenigstens acht Seiten her beurteilen kann." (Konfuzius)
Ich bin ein Techniker habe mit Ideologien nichts zu tun, Naturwissenschaften Chemie, Physik, Mathematik sind mein Gebiet.
Wenn ich sachliche Fragen habe, will ich Dinge, Zusammenhänge verstehen und dies kann man nur durch sachliche Antworten.
Tut mir leid ich erwarte Antworten in diesem Forum nicht solche emutionsgeladen Sprüche wie:
"Einen Waldteufel werd ich tun."
zu den Stellungsnahmen :
"Ein Dummer kann mehr fragen, als 10 Weise beantworten können"
(Volksmund)
Und zum Schluß noch einen Spruch, da es sich hier woll um ein Spüche Forum handelt.
"Wenn der Mensch kein Ziel hat, ist ihm jeder Weg zu weit."
Quelle: Unbekannt
Reinhard
Was mein Interesse an dieser Art der Therapie angeht kann man sich hier woll kaum vorstellen das es noch Eltern gibt die sich Sorgen um Ihre "Kinder" machen und aus Ihrem Bekanntenkreis Menschen kennen, die selbst mit Alkohlsucht Erfahrung haben, Abhänging waren, eben Alkoholiker sind und Fragen über solche "Therapieformen" haben, hinzu kommt natürlich Eigeninteresse, da ich Techniker bin und Dingen auf den Grund gehe. Ich selbst hatte eine 16 Wöchige herkömmliche Therapie, mit 4 Wöchiger Kontaktsperre, die es mittlerweile nicht mehr gibt, es war jedoch nur eine Kontaktsperrre, Grundrechte, wie z.b. das Briefgeheimnis wurden dort nicht verletzt bzw. die schrifliche Aufgabe, Entmündigung verlangt. Ich weiß wenn man von der Sucht loskommen will tut man viel, bzw. läßt viel mit sich machen, man erhofft ja Hilfe und Beistand bei seinem Problem, wenn man erkannt hat das es ein Problem ist. Genau wie ein Süchtiger viel tut, sehr viel Einfallsreichtum hat, um an sein Suchtmittel zugelangen. Dies war in Thommen.
Das es sich Hier um eine Einrichtung der "Edelsüchtigen" handelt, habe ich mitlerweile herhausgefunden. Deshalb z.B die Frage nach der Struktur der Hilfesuchenden.
Zum Schluß einen Ihrer beliebten Sprüche:
" Lernen ohne zu denken ist sinnlos.
Aber denken ohne zu lernen ist gefährlich." (Konfuzius)
Vieleicht bekomme ich jetzt sachliche Antworten ????
Reinhard
Nachtrag an den "Schlauen"rat mit der "FAQ" Antwort.
Der in der Kopfzeile befindliche FaQ Butten bezieht sich hier nur auf Hanhabungen hier im Forum nicht auf Fragen über Fl. man müste mit der Suche jeden Punkt einzeln suchen, wenn er hier Besprochen wäre, würde man Ihn Vieleicht finden.
Reinhard
Albert Britz
25.11.2006, 10:41
Hallo Thommen,
was mich angeht, ich bin trockener Alkoholiker und seit 14 Jahren nüchtern und zufrieden trocken. Insgesamt habe ich drei Versuche benötigt, um nüchtern zu werden. Zwei der Versuche fanden in "herkömmlichen" Kliniken statt, mit allen Annehmlichkeiten, erst der dritte Versuch bei der Suchthilfe Hof Fleckenbühl hat den gewünschten Erfolg gebracht.
Ich bezeichne mit keineswegs, wie von Dir behauptet, als einen "Edelsüchtigen". Dieser Personenkreis ist eher in den Kliniken zu finden, als in Fleckenbühl. Ich habe während meiner Zeit auf dem Hof jedenfalls keinen getroffen. Ganz im Gegenteil. Alle dort lebenden Menschen waren und sind froh einen Platz gefunden zu haben, der einen anderen Weg zur Nüchternheit aufweist. Bei mir hat auf dem Hof das funktioniert, was mir in den anderen Klinikaufenthalten nicht gelungen ist.
Was die Grundrecht angeht, ich habe mich nie in meinen Grundrechten eingeengt gefühlt, im Gegenteil ich war froh das jemand da war, der mir erst wieder den Weg zu meinen "Grundrechten" gezeigt hat.
Es gibt eine Fachklinik, die "Thommer Höhe" heißt. Kann es sein, dass Du deinen Nick-Namen von dieser Einrichtung abgeleitet hast, weil Du dort Deine Therapie gemacht hast? - Wenn dies so sein sollte, auch diese Klinik ist mir bekannt, wenn auch nicht durch eigene Verweildauer. Die Arbeitsweise der Klinik ist in höchstem Mass zu loben, allerdings ist die Therapieform nicht für alle Süchtigen geeignet. Ich bin das lebende Beispiel.
An Deiner Stelle würde ich etwas vorsichtiger argumentieren, denn das angelesene vermeindliche "Wissen" muss so, wie Du es verstehst, nicht stimmen. Erst der persönliche Eindruck an Ort und Stelle vermittelt das "wahre Wissen". Es steht Dir frei den Hof zu den offiziellen Termin zu besuchen und Informationen zu sammeln. Ich würde Dir dringend dazu raten, denn Deine Meinungsbildung erscheint mir zu einseitig.
Deine Verhaltensweise ist typisch für einen Alkoholiker. Kritik üben, aber die Gegenkritik nicht akzeptieren. Ich habe sechs Jahre auf dem Hof gelebt. Du glaubst doch wohl selbst nicht, dass ich diese lange Zeit dort verbracht hätte, wenn mir etwas gefehlt hätte, zumal ich in der Hinterhand immer noch einen gesichterten Arbeitsplatz "draußen" hatte (Öffentlicher Dienst) . Meine Motive waren einzig und allein meine Nüchternheit zu erlangen und zu erhalten, was mir Dank Fleckenbühl gelungen ist.
Albert
Ich habe keine Kritikt geaußert, ich habe Fragen gestellt.
Meine Meinung mein Wissen hoffte ich ja hier in diesem Forum bilden zu können.
Mit "Edelsüchtigen" wurden in Thommen Drogenabhängige bezeichnet, da sie damals meist aus einer "gehobenen Schicht" kamen und sich mit einfachen "Fussel" nicht zu tun haben wollten. "Er war Drogenabhängiger nicht Alkoholiker".(nicht alle).
"nicht für jeden geeignet"
Deshalb wollte ich mehr über diese "Therapieform" erfahren und das kann man doch am besten durch Fragen.
Reinhard
Therapiekong
25.11.2006, 11:31
Das es sich Hier um eine Einrichtung der "Edelsüchtigen" handelt, habe ich mitlerweile herhausgefunden.
Jetzt wird es aber wirklich komisch :oops: :oops: :oops:
Wenn ich sachliche Fragen habe, will ich Dinge, Zusammenhänge verstehen und dies kann man nur durch sachliche Antworten.
Reinhard
Sachliche Antworten gibt es nur bei sachlichen Fragen..eventuell.
Aber von Dir habe ich , trotz mehrfachem lesen Deiner Posts, keine Fragen in der Richtung gelesen.
Du versuchst ein bißchen zu provozieren, ist ja auch in Ordnung, aber lasse dieses "ich bin doch so sachlich, aber Ihr nicht" Gequatsche.
Wenn Du Dich virtuell streiten willst... ok, das können wir noch ein paar Wochen machen, aber dabei wird für keinen was rauskommen.
Du hast mehrfach von einigen super Antworten bekommen, aus deren eigenen sehr persönlichen Erfahrungsberichten. Und das ist hier ein öffentlicher Raum, sprich JEDER kann mitlesen. Meinst Du, wir sind gekauft? Wir leben alle nicht mehr bei Sy. oder in FL, gehen längst einen eigenen Weg und halten gerne nochmal den Kontakt wie z.B. über dieses Forum.
Also, wir haben es nicht nötig hier irgendeinen Bullshit zu erzählen, glaube es oder lasse es.
Wenn Du woanders nüchtern geworden bist, ist doch wunderbar. Empfehle es weiter, z.B. bei den von Dir zitierten Eltern die sich Sorgen um Ihre Kinder machen.
Wir empfehlen derweil unseren Weg weiter. Es ist ja das schöne an Grundrechten, das man die freie Wahl hat selbst beim nüchtern werden. Zumindestens wenn kein Staatsanwalt mit im Spiel ist.
In diesem Sinne
einen schönen Tag
Jürgen
Das es Einzelnen geholfen hat habe ich hier ja schon mehrfach gehöhrt . doch was Sagt eine Statistik über Fl.
z.B Zahlen die mir noch im Kopf sind :
Stationäre Therapie z.B.Thommen 50%
Ambulante Therapie* bis zu 70%
dauerhaft Trocken zubleiben.
*(Die Mutivation ist oft anders, weniger Druck durch Arbeitgeber oder Familie)
Das ist genauer definiert eine der Fragen die ich oben stellte, nicht wie in der Werbung zum Faber Lotto, diese Leute sind glüchlich weil sie bei uns gewonnen haben, sonder was sagt eine aussage kräftige Statistik.
Die obigen Zahlen werden wohl stimmen, sonst würden die Träger der Maßnahmen andere Mittel verfahren suchen oder es ganz aufgeben.
Ich glaube hier werden ich wohl keine Vernünftigen Antworten bekommen außer Antworten zu Wort
Spitzfindigkeiten die eigentlich nur motivieren sollen auf die eigentlichen Fragen zu Antworten die wie es mir scheint einige schon gar nicht mehr wissen. "Hauptsache ich schreibe was."
Reinhard
Die Fragen standen ganz oben.
Meine Antwort unten, tschüß.
Aus eigenen Erfahrungen - auch wir müssen Statistiken für den Senat von Berlin liefern - weiß ich leider, wie wenig man wirklich aus diesen Zahlen schlussfolgern kann. Ich glaube, nun begriffen zu haben, dass du sehr "zahlengläubig" bist (Oder willst du nur vorführen, wie toll eine bestimmte Suchtklinik ist, einzig belegt durch eine Statistik??). Ich persönlich halte die Einzelerfahrungen der etwa 10 Leute, die sich hier regelmäßig melden für wesentlich aussagekräftiger. Synanon und sicher auch Fleckenbühl veranstalten Jahresfeste und Tage der offenen Tür. Da hat man die Möglichkeit mit viel mehr als 10 Leuten in Kontakt zu treten. Das kann ich dir empfehlen. Es wär sehr arrogant diese Erfahrungen vom Tisch zu wischen. Auch ist eine Suchtklinik mit Einrichtungen wie Synanon nicht vergleichbar, da in der Selbsthilfe durch das Prinzip "Aufnahme sofort" eine viel höhere Fluktuation besteht. Nicht zu vergessen ist die selbstbestimmte AUfenthaltsdauer, die du sicher in einer Fachklinik nicht finden wirst. Ich würde auch eine dauerhafte Nüchternheit bei 50 % aller "Therapierten" anzweifeln. Warum? Ich habe anderes erlebt und gesehen.
Ich glaube, du hast eine Menge Antworten bekommen. Du suchst dir allerdings aus, was du hören möchtest. Hast du dir eventuell schon selbst Antworten gegeben??
Wissen wollen wie gut oder und efizient Diese oder jene Methode ist und warum ? ja. Nicht welche Klinik ist besser. Das ein direckter Vergleich nicht möglich ist, ist mir auch klar, aus den von Ihnen angegeben Gründen. Deshalb auch die Frage im Vergleich zu ähnlichen Einrichtungen,
"Aufnahme sofort" und das verlassen einem so schwer wie möglich machen ?, das war ja auch eine der Fragen.
In herkömlichen SuchtKliniken gibt es auch ein großes Abbrecher Potential. Habe ich auch selbst mehrfach erlebt. Doch hatten Sie wenn sie gehen mußten oder von sich aus die Koffer packten, Möglichkeiten dieses zu organiesieren Absprachen mit Familie, Bekannten zu teffen usw.
Auch in den ersten Wochen.
Gehen wann möchte nach der Speerzeit, wie sieht die "Nachsorge" Vorbereitung aus das Leben nach Fl. aus, welche Unterstützung, auch eine der Fragen.
Ich weiß Fragen die einem unangenehm, man nicht beantworten will oder kann, können einen Nerven, man ignoriert Sie, weicht aus, sieht sie ins lächerliche, versucht den Fragen den in frage zustellen.
Antworten schon, aber wenig Aussage kräftige auf die Fragen.
Wenn ich Antworten hätte, könnten Sie ja Hier bestätigt oder entkräftig werden.
Reinhard
talktalk
26.11.2006, 12:11
Tut mir leid ich erwarte Antworten in diesem Forum nicht solche emutionsgeladen Sprüche wie:
"Einen Waldteufel werd ich tun."
Was heißt hier "emotionsgeladenen Sprüche"? Der Waldteufel ist ein freundliches Substitut für...??... was auch immer, dies werde ich hier nicht zitieren. Hier handelt es sich um eine Absichtserklärung in humaner und äußerst ziviler Form. Eine Ausdrucksweise unter freundlichen Menschen aus dem Hause Fleckenbühl, umgeben von wunderbaren Wäldern. Ich hätte anders "gesprüchelt".
Und Deine Entrüstung kann ich nicht verstehen. - Herzlichst Patrick
talktalk
26.11.2006, 12:26
Ich weiß Fragen die einem unangenehm, man nicht beantworten will oder kann, können einen Nerven, man ignoriert Sie, weicht aus, sieht sie ins lächerliche, versucht den Fragen den in frage zustellen.
Deine Fragen sind nicht unangenehm, aber Du hast recht: sie nerven. Die Freunde hier im Forum haben in den vergangenen bis zu 30 Jahren neben Ihrer aktiven und passiven Suchthilfe in SYNANON und in der SUCHTHILFE Fleckenbühl immer wieder geduldig und zumeist freundlich den Besserwissern und Zweiflern an der praktizierten Methode der Selbsthilfe Rede und Antwort gestanden.
Es gibt ein Phänomen, welches mir öfters dabei aufgefallen ist: der Zweifler und Kritiker scheint zu glauben, er sei es, der hier Merkwürdigkeiten und Ungereimtheiten aufdeckt und "der Sache" auf der Spur ist. Dann wird immer wieder von Grundrechten geschwafelt. Lächerlich, zu glauben, den Verstoß gegen die Grundrechte bei einer Suchthilfe gefunden zu haben, während von der "regierenden und ausführenden Oberschicht" im Moment der Prozess der Vermögens- und Grundrechtechteverteilung fleißig teils vollzogen und teils zugelassen wird. Hier sollte sich der Wahrer demokratischer Grundrecht mehr Gedanken machen.
Um die Selbsthilfe mache ich mir hingegen die wenigsten Sorgen.
Therapiekong
26.11.2006, 17:07
Lächerlich, zu glauben, den Verstoß gegen die Grundrechte bei einer Suchthilfe gefunden zu haben, während von der "regierenden und ausführenden Oberschicht" im Moment der Prozess der Vermögens- und Grundrechtechteverteilung fleißig teils vollzogen und teils zugelassen wird. Hier sollte sich der Wahrer demokratischer Grundrecht mehr Gedanken machen.
Hast absolut recht :twisted: :twisted:
Moin Moin,
wenn ich Fragen stelle, sollte ich manns genug für die Antworten sein.
Bin ich allerdings allerdings zu faul zur Recherche auf einer gut strukturierten Webseite, werde ich wohl kaum noch ernstgenommen werden.
Herzlich
MaJa
...gibt es keine neueren humanere Möglichkeiten, Erkenntnisse ? die nicht die Grundrechte des Menschen einschränken, aufheben...
hallo thommen,
eigentlich ist alles wesentliche schon gesagt worden. trotzdem, was ist humaner als eine lebensgemeinschaft abstinenter süchtiger, die mich ohne vorbedingungen von der strasse aufnimmt, mich unter die dusche stellt, mir hilft, meinen entzug durch zu stehen, mir zu essen und ein bett gibt, sich um meine rechtlichen und finanziellen belange kümmert, etc. ? als trockener alkoholiker solltest du ausserdem wissen, dass ein aktiver süchtiger einerseits ein zutiefst unfreier mensch ist, dem andererseits seine grundrechte, so er sie überhaupt kennt, nur in so fern interessieren, wie sie ihm die ausübung seiner sucht ermöglichen.
Hallo Helle
Unfrei in seinem Verhalten der Krankheit der Sucht unterlegen ja, da das Suchtmittel sein Ziel ist, doch müssen Grundrechte dafür aufgegeben werden. Ich brauchte es nicht, will und wollte es nicht. Mein Ziel war das lösen von diesen Mitteln, Dinge des alltags ohne ihm zu bewältigen.
Meine Schlussfolgerung aus Ihrer Aussage ist :
"Nur in einem ständig überwachten Kontrolliertem System kann man suchtfrei leben ? "
Reinhard
Nachtrag
Ist die innere Zufriedenheit, Gewissheit, das ich diese Arbeiten, Behördengänge, Anträge usw. auch ohne Suchtmittel schaffe zunächst am Anfang zwar mit Hilfe, nicht sinnvoller,
als sich in eine neue Abhängigkeit zubegeben "Die machen das für mich".
Reinhard
Therapiekong
27.11.2006, 09:40
Nur in einem ständig überwachten Kontrolliertem System kann man suchtfrei leben ?
Stimmt, ich habe mir extra Gitter an meinen Wohnungsfenstern anbringen lassen und meine Wohnungtür kann nur der Nachbar öffnen, bei dem ich jeden Tag eine Urinprobe abgeben muss :lol: :lol: :lol:
Versuchen wir hier über Therapien in Einrichtungen zu reden oder wie Du wohnst oder lebst ?!
Hauptsache ein kong * gabt einen Kommentar.
Was ist kong :
*Kong ist der Name:
der Hauptfigur eines gleichnamigen Spielfilms, siehe King Kong
der Hauptfigur und einiger Nebenfiguren der Videospielreihe, siehe Donkey Kong
eines Spielzeugs für Hunde in Kegelform, dessen Endlöcher mit Futter gefüllt werden können
eines ehemaligen Reiches in Westafrika, siehe Kong (Reich)
einer Stadt in der Elfenbeinküste, siehe Kong (Stadt)
eines italienischen Unternehmens, das Karabiner und andere Sicherheitsausrüstung wie den Kong-Sitz herstellt, siehe Kong Italy
des chinesischen Politikers Kong Rong
einer niederländischen Rockband Kong (Band)
des Frameworks KONG42, veröffentlicht von VIVA Plus (aus der wikipedia)
Reinhard
Moin Moin Thommen,
sag mal, bist Du sicher nüchtern zu sein?
Herzlich
MaJa
Nachtrag
Ist die innere Zufriedenheit, Gewissheit, das ich diese Arbeiten, Behördengänge, Anträge usw. auch ohne Suchtmittel schaffe zunächst am Anfang zwar mit Hilfe, nicht sinnvoller,
als sich in eine neue Abhängigkeit zubegeben "Die machen das für mich".
Reinhard
Doch, ist super. Auch deine anderen Thesen sind echt spitze und so neu.
Vorschlach:
mach doch mal ein eigenes Projekt und dann setzt Du das alles mal um.
Und nach ca. 2-3 Jahren sprechen wir nochmal über diese Themen.
Ich durfte das ja mal machen und hab diese Diskussionen lang und schmutzig geführt. Die Leute die so in Deinem tenor sprachen, waren am Ende die schlimmsten mit dem einschränken der sogenannten "Grundrechte" oder sind schnell rückfällig geworden. Im Projekt, was blöd war...so für die eigene Nüchternheit...aber Hauptsache die Rechte sind gewahrt.
Man kann es drehen und wenden wie man will. Wenn man sich entschließt, Hilfe anzunehmen, um seine Sucht zu überwinden, muss man Vertrauen haben. Ein Süchtiger, der mit dieser Fragenproblematik, die du, Thommen, hier aufgelistet hat, rumläuft, dürfte nur schwerlich an dem Punkt angekommen sein, an dem Nüchternheit die erste Prämisse ist.
Therapiekong
27.11.2006, 15:11
..des chinesischen Politikers Kong Rong
Hey, lass meine Verwandten aus dem Spiel :evil:
.......also die Frage nach dessen Nüchternheit hab ich schon letzte Woche gestellt,..... allerdings per Priv.Mail weil ich keinen Stress wollte,..das Zeug muss man sich mal durchlesen :!:
Aber ich sehe gerade, Thommen ist aus dem Westerwald, in Westerburg da war ich vor 36 schlappen Jährchen bei der Bundeswehr, 2 PZ Gren. Bataillon 152, - da wimmelts nur so von Militär. Vielleicht sollte ich hier einen Unterhaltungs, - oder Comedy-Thread aufmachen: Storys von der Bundeswehr :lol: :lol: oha,....
"Nur in einem ständig überwachten Kontrolliertem System kann man suchtfrei leben ? "
Reinhard
hallo thommen,
nein, ausdrücklich nicht! ich bin von meinen 24 nüchternen jahren nur knapp 4 bei synanon gewesen. die restlichen 20 musste ich ohne kontrolle von aussen klar kommen. aber natürlich muss ich mich selbst kontrollieren, wie jeder andere auch. das ist doch so banal, dass man es eigentlich gar nicht erwähnen muss. zurück zur therapie: vor dem zweiten schritt kommt der erste. erstmal nüchtern werden und ein paar dinge in den kopf kriegen. ein süchtiger, der gerade aufgehört hat, braucht eine gewisse anleitung und auch kontrolle, bis er, sagen wir mal, das kleine einmaleins gelernt hat. jeder, der ein paar jahre in synanon oder fleckenbühl verbracht hat, kann doch aus eigenen erfahrung sagen, dass er/sie mit der zeit mehr verantwortung bekommen hat und auch zunehmend nicht mehr über das nomale mass hinaus kontrolliert worden ist. mit normalem mass beziehe ich mich darauf, dass es in einer lebensgemeinschaft nunmal regeln gibt, die das funktionieren derselben ermöglichen. eine gegenseitige "kontrolle" findet da zwangsläufig statt. leute, die immer wieder die alten kamellen über synanon/fleckenbühl hervor holen, sind wahrscheinlich nicht lange genug dabei gewesen, um das erlebt zu haben. wenn du jetzt von dir selbst behauptest, bei dir hätte bis auf deinen alkoholismus eh alles bestens funktioniert, dann gehörst zu sicherlich zu den ausnahmen. ich für meinen teil bin während meiner suchtzeit mit den simpelsten dingen des alltages total überfordert gewesen.
Therapiekong
27.11.2006, 21:59
.. da war ich vor 36 schlappen Jährchen bei der Bundeswehr, 2 PZ Gren. Bataillon 152..
Kein Mensch, kein Tier, ein Panzergrenadier.. :lol: :lol: :lol:
Hi Kong, :lol:...mit deinem Avatar hättest Du da auch gut hingepasst, ...als Spieß :lol:
@Helle,...präzise erklärt, ....jedoch mir fehlt der Glaube das es was bringt bei dem Herrn :roll:
.. da war ich vor 36 schlappen Jährchen bei der Bundeswehr, 2 PZ Gren. Bataillon 152..
Kein Mensch, kein Tier, ein Panzergrenadier.. :lol: :lol: :lol:
hiess das nicht immer "er ist kein mensch, er ist kein tier, er ist beim bund und macht z-4."?
@nick: auch wenn's nicht helfen sollte, schaden wird's auf keinen fall! 8)
Therapiekong
28.11.2006, 10:25
hiess das nicht immer "er ist kein mensch, er ist kein tier, er ist beim bund und macht z-4."?
Auch nicht schlecht :lol: :lol: Allerdings waren meine Erlebnisse beim Bund immer sehr "gedämpft", hätte warscheinlich nicht mal den s.g. Ernstfall mitbekommen :D :D
.....also meine Anteilnahme am damaligen Kasernengeschehen war auch nur marginal,...und "gedämpft"?, nun,.. das war dann schließlich auch der Grund warum man mich entlassen hat :lol: Einer meiner damaligen Kumpels hat sich, weil ebenfalls "gedämpft" mit unserem Kompanie-Jeep mitten in der Kaserne überschlagen :wink:
Tja, Erfahrungen an die Ihr gedämpfte Erinnerungen habt und mir komplett fehlen.
Ich bin nach West-Berlin ausgewandert damals...auch gedämpft.
Hi Jürgen,....ja, "Dämpfen" war damals allgemein üblich, gleichgültig wo man hinging :roll:
Das war ein cooler Thread. Am Rande sei vermerkt dass ich diese Diskussion auch nach 14 Jahren Arbeit in der commerziellen Suchthilfe immer wieder führen muss. Vor zwei Wochen durfte ich mir erst wieder von einer Suchttherapeuten/Kollegin anhören: Wir sind hier nicht in Synanon! Wie sich im Nachhinein herausstellte war der Patient um den es dabei ging, zu diesem Zeitpunkt schon Rückfällig, das war wieder mal ein stiller Triumph für mich.
Mag sein, dass ich ein bisschen konservativ bin. In jedem Fall bin ich für diesen Thread etwas spät dran, aber zu meiner Entschuldigung, ich war verreist. Trotzdem mein Kommentar zu Reinhard alias Thommen: Wer so ein ungares Zeug von sich gibt, kann nicht den Anspruch erheben ernst genommen zu werden. Mir fehlt mehr und mehr die Lust mich durch so ein Geschreibsel hindurch zu quälen. Ein Mindestmaß an sprachlicher Ausdrucksfähigkeit halte ich schon für nötig, um an einer Forumsdiskussion teilzunehmen. Man darf auch mal den Duden zu Hilfe nehmen. :roll:
Naja..wer weiß was der Gute jetzt macht. Wir haben Ende 2006 versucht mit ihm zu sprechen...
Wäre mal interessant zu wissen, ob er eine Therapieform gefunden hat die gerechter als das Leben ist...;)
@ Jürgen
Ja siehste, da ist mir der zeitliche Bezug völlig abhanden gekommen. :o
Ich dachte da hätte sich schon wieder so ein Anti-Synanon-Heini reingeschlichen und würde sein krauses Zeug hier verbreiten. Egal, noch mal eins oben drauf kann nicht schaden.:rolleyes:
Ich würde mal ein halbes Taschengeld drauf wetten, dass er in irgendeiner JVA sitzt. Ich habe im Laufe der Jahre einige kennengelernt, die die Haltung vertraten, lieber im Knast als bei Synanon. Wenn das konsequent durchgezogen wird, finde ich das völlig in Ordnung. :cool:
Da besteht auch kein finanzielles Risiko, wenn du dein ganzes Taschengeld setzt. :D
Powered by vBulletin™ Version 4.1.2 Copyright ©2012 Adduco Digital e.K. und vBulletin Solutions, Inc. Alle Rechte vorbehalten.