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Elisabeth
24.05.2006, 15:29
Nachdem diese interessante Rubrik im Ehemaligenbereich verschwunden ist starte ich mal einen Versuch sie wieder für alle zugänglich zu machen.
Mein letztes Buch: America von T.C.Boyle .Ein Roman über die illegale Einwanderung an der amerikanisch- mexikanischen Grenze .
Ein gutes Buch, welches ein wenig Einblick gibt in die Situation am "Tortilla Curtain". Gute Empfehlung!
Wie so oft: Ein Jugendbuch. "Die Kopfrechnerin" von Jürgen Seidel.
Eine hochbegabte Waise kommt um 1860 aus Italien nach Berlin. Ihre mathematischen Fähigkeiten wollen sich konkurrierende Interessenvertreter zunutze machen.
Elektrifizierung, Telegraphie, die Schiffs-Schraube und das Luftschiff verändern die Welt. Und das Leben der 15-jährigen Chiara Morelli.
Na gut, im Prinzip nichts anderes als die Fortsetzung von "Wilhelm Meister". War ja auch nur ein Entwicklungs-Roman
gruß
avram
avram
finde deinen spuch sehr interessant
ab der banalität konnte ich lachen...
finde ich echt gut und werde ihn mit deiner erlaubnis auch verwenden...
hoffe, du hast nichts dagegen...
maria...
Moin Moin,
ganz vergessen, dass wir auch Literaturfreaks sind.
Hatte jetzt "Vermessung der Welt" durchgelesen, eine lockere Kurzbeschreibung der Lebensläufe Humboldt's und Gauß's. Sehr gut zu lesen.
Jetzt kommt endlich "Schiller" von Safranski. Außerdem noch gerade "Love letters" von Dylan Thomas.
Sehr kurzweilig auch: "Es geht uns gut".
Möglichst weniger Schwüle wünscht uns
MaJa :roll:
O.K., mein Tipp der Woche. Wolf Haas, mehrfach ausgezeichneter Krimiautor schrieb: Der Knochenmann. Spielort dieses wunderbaren Krimis ist eine Händlstation in der Ost-Steiermark an der Grenze zu Serbien. Leute verschwinden spurlos und tauchen manchmal in Teilen wieder auf. Der Privatdetektiv und Exbulle (!) Brenner stolpert durch den Fall und die Gegend. Teilweise in Mundart geschrieben, herrlich schnodderig, der Humor ist kaum zu überbieten.
Gruss
Moin Moin,
das hört sich nach sehr guter Reiselektüre an.
Für helle ist das wohl wegen des Lokalkolorits besonders interessant.
Danke für den Tipp.
Herzlich
MaJa :D
Guten Abend, - von Friedrich Dürrenmatt, >Das Versprechen< Untertitel - Requiem auf den Kriminalroman.
Der Film (Heinz Rühmann, Gert Fröbe) war mir bekannt (Euch wahrscheinlich auch?), das Ende im Buch ist allerdings gänzlich anders, auch authentischer und Lichtjahre besser als das Ende im Film, ..seit ich es gelesen habe ist der Film untendurch. Ein klassisches Beispiel dafür, wie um der Kommerzialisierung Willen ein Werk völlig verfremdet und entseelt wird. 8)
Moin Moin,
das hört sich nach sehr guter Reiselektüre an.
Für helle ist das wohl wegen des Lokalkolorits besonders interessant.
Danke für den Tipp.
Herzlich
MaJa :D
hallo maja,
ich lebe in kärnten. hier unten sind die steirer-witze das, was man in d. als ostfriesen-witze kennt. soviel zum lokal-kolorit. :wink:
Elisabeth
24.09.2006, 00:03
Mein Lieblingsautor immer wieder ist Tschingis Aitmatow, ein Kirgise von dem ich gerade Autobiografisches lese.("Kindheit in Kirgisien") Zum Anfangen am Besten "Aug in Auge" oder noch besser "Du meine Pappel im roten Kopftuch" Dann:"Ein Tag länger als ein Leben" Ihr werdet es nicht bereuen.Bestens geeignet für lange Herbstabende - es soll ja langsam kälter werden...
Aitmatow mussten wir in der Schule lesen ("Djamila") Ich war damals nicht gerade ein Fan davon. Sollte ich mich nochmal ranpirschen. "Frühe Kraniche" und "Der weiße Dampfer" kenn ich die russischen Verfilmungen. Man muss sich drauf einlassen.
Gerade gelesen und spontan ins Netz gestellt. Wolfgang Büscher, Berlin - Moskau. Eine Reise zu Fuß. Literarisch weitaus besser als HaPe Kerkelings Der Jakobsweg, den er auch zu Fuß abgelaufen ist.
Wer so ein bißchen abenteuermäßig unterwegs ist. Jim Corbett, Man Eater. Auch alle anderen. Geschichten über Tiger- und Leopardenjagd. Passt zum diesjährigen Schwerpunktthema der Frankfurter Buchmesse, Indien.
Ich gehe jetzt in den Wald mit meinem Hund. :)
Gruss
Elisabeth
24.09.2006, 12:25
@Averell
"Djamilia"hat mir auch nicht besonders gefallen. Fand ich etwas platt, aber die "Pappel" ist eine wirklich schöne Liebesgeschichte , die leider durch Suff und Stolz ein Ende findet.
hallo zusammen,
ich habe mir letzte woche mein ertses hörbuch gekauft. titel ist "die räuber vom liangshan-moor". das buch kursierte in den 80ern mal durch synanon, müssten also einge von euch kennen.
ich lese "die rote couch" von irvin.yalom.
eine witzige geschichtsreise durch das thema psychiatrie,wo sowaohl die patienten,wie auch die ärzte ihr fett ab kriegen. mal was zum schmunzeln.
Therapiekong
10.02.2008, 17:06
Habe gerade Gomorrha von Roberto Syviano fertig. Ansich nichts neues: Mafia und Politik sind in Italien schon vor zig Jahren ein Bündnis eingegangen, die EU-Erweiterung hat noch mal dem Umsatz einen kräftigen Schub gebracht und die EU-Mittel, die in diese Land fließen, gehen direkt in die Taschen des organiserten Verbrechen. :evil: :evil:
Da hier im Forum etliche ältere Herrschaften rumgeistern, eine Filmempfehlung zum Thema. "Das beste kommt zum Schluss" mit Jack Nicholson und Morgan Freeman. Wie sagt man so treffend: Is traurig und hat Schmiss.
Bin zufällig rein gegangen, weil mich Freunde dazu überredet haben, nach dem Vorfilm hätte ich ihn mir nicht angesehen, aber hat sich wirklich gelohnt.
Therapiekong
10.02.2008, 18:55
Da hier im Forum etliche ältere Herrschaften rumgeistern,
Wie ist denn das gemein??:?: :?:
Moin moin,
@tessa: Rote Couch ist gut, haben wir auch gelesen,
@Kong: ...also wie im richtigen Leben (Berlusconi u.a.),
@DonRon: Natürlich bin ich ein alter Sack. Danke für den Tipp, werde mit meiner Frau hingehen.
Ich bin immer noch an "Tender Bar", eine interessante Milieustudie aus N.Y.C.
Herzlich
MaJa
Da hier im Forum etliche ältere Herrschaften rumgeistern, eine Filmempfehlung zum Thema. "Das beste kommt zum Schluss" mit Jack Nicholson und Morgan Freeman. Wie sagt man so treffend: Is traurig und hat Schmiss.
Bin zufällig rein gegangen, weil mich Freunde dazu überredet haben, nach dem Vorfilm hätte ich ihn mir nicht angesehen, aber hat sich wirklich gelohnt.
Mich hat dieser Film sehr beeindruckt. Der Nicholson wird immer besser. Die Beerdigung auf dem Everest in einer Dose ist ganz großes Metapher-Kino!!
Wie ist denn das gemein??:?: :?:
Guck mal in Spiegel. :)
Schon mal was von John Banville gelesen? (alle)
Salomón Rulfo hat einen Traum, und der ist nicht schön. Jede Nacht sieht er einen jungen Mann, langhaarig und leger gekleidet, wie einen Schatten in ein hochherrschaftliches Haus entschwinden. Im Haus liegen mehrere Frauen, die er nacheinander tötet. Rulfo mag sich noch so sehr dagegen sträuben, dem Morden zuzusehen, er ist dazu gezwungen. Und dann bittet ihn eine der Frauen im Traum um Rettung -- bis Rulfo plötzlich begreift, dass es die rätselhafte Villa wirklich gibt, und dass mit dem Traum nicht mehr und nicht weniger als die von ihm so geliebte Poesie sich Bahn bricht in die Realität. Und plötzlich ist der arbeitslose Literaturdozent mitten drin in einer Geschichte, in der sich alles um die Macht der Worte dreht. Und in der nicht zuletzt die ganze Welt vernichtet zu werden droht. Oder ist es etwa nur seine eigene, innere Welt, die auf dem Spiel zu stehen scheint? Und sind die geheimnisvollen Frauen tatsächlich die dreizehn Musen, wie Doktor Ballesteros, den Rulfo um Rat fragt, vermutet?
ich bin noch mittendrin im lesen, kann das buch aber bereits jetzt wärmstens weiterempfehlen!!
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